Lege dich auf den Rücken, eine Hand auf den Bauch, eine auf das Herz. Zähle Atemzüge, spüre Wärme unter den Handflächen. Wandere gedanklich durch den Körper, danke jeder Region für ihren Dienst. Kinder können Farben reisen lassen, Erwachsene Worte wie „weich“ oder „weit“ wiederholen. Zwei bis fünf Minuten reichen. Danach setzt euch auf, blinzelt, streckt euch. Dieser kleine Fokuswechsel macht den Unterschied zwischen rastlos weiter und angenehm abgeschlossen.
Beginne im Sitzen mit einer Vorbeuge, die nur so tief geht, wie es gemütlich bleibt. Rolle Wirbel für Wirbel auf, drehe dich sanft nach rechts, dann links. Im Liegen zieht ein Knie zur Brust, der Fuß kreist. Hüftöffner mit Kissen unterstützen Behaglichkeit. Halte jede Position rund zwanzig ruhige Atemzüge. Erzähle dabei eine leise Geschichte, in der Wolken vorbeiziehen. So verbinden sich Körper und Fantasie, und der Schlaf findet leichter seinen Weg.
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